Fit im Kopf - Strategien für mentale und psychische Gesundheit

 

In Deutschland sind zur Zeit ca. 1,6 Mio Menschen an Demenz erkrankt, die Meisten davon an Alzheimer-Demenz. 2/3 der Betroffenen sind Frauen. Bis zum Jahr 2050 rechnet man mit 2,6 Mio Erkrankten, wenn sich nichts Grundlegendes in der Behandlung tut.

 

Bisher gibt es keine heilende Therapie, nur Möglichkeiten, den Verlauf zu verlangsamen. Man kann sagen, dass wir zwar eine höhere Lebenserwartung haben, aber die meisten Menschen in den letzten 20 Jahre ihres Lebens mit chronischen Erkrankungen zu tun haben.

 

Die wirkungsvollste Methode, eine Demenz-Erkrankung zu verhindern, ist die Prävention. Um diese gezielt zu betreiben, muss man die Risikofaktoren einer Demenzerkrankung kennen. Dabei muss man auch berücksichtigen, dass das Gehirn ca. 20% unseres gesamten Energieverbrauchs für seine Arbeit benötigt.

Mittlerweile ist bekannt, dass sich in bestimmten Gehirnbereichen ein Leben lang neue Zellen bilden können (adulte Neurogenese). Das ist zu.a. im Hippocampus der Fall, um neue Erinnerungen zu speichern.

 

Außerdem kann sich das Gehirn bis ins hohe Alter entwickeln, indem neue Synapsenverbindungen entstehen. Der Begriff Synapse bezeichnet die neuronale Verknüpfung einer Nervenzelle mit einer anderen Zelle, z.B. einer Muskel- oder Sinneszelle zur Informationsübertragung. Dabei werden die Erregungen entweder elektrisch oder chemisch von einer auf die andere Zelle übertragen.

Aus Sicht der Evolution ergibt eine Demenzerkrankung keinen Sinn. Noch bis ins 20.Jahrhundert hatten Familien mit gesunden Großmüttern bessere Aussichten, viele gesunde Kinder groß ziehen zu können. Sie profitierten vom reichhaltigen Erfahrungsschatz und konnten auch in Notzeiten ihre Kinder besser versorgen als Familien ohne Großmütter. Um auch im hohen Alter noch körperlich, geistig und psychisch gesund zu sein, kann man in den folgenden Bereichen mit einer Anpassung des Lebensstils die Chancen darauf erhöhen:

  • Ernährung, incl. Nahrungsergänzung bei Bedarf
  • Bewegung
  • Entsapnnung
  • Schlaf
  • Stressreduktion
  • Soziale Interaktionen
  • Freizeitgestaltung, Kreativität.

 

Sie möchten wissen, ob Ihre Ernährung Ihre Gehirngesundheit unterstützt oder ob es Verbesserungsbedarf gibt?

Füllen Sie den angehängten Fragebogen aus und schicken Sie ihn mir zu. Nach der Auswertung erhälten Sie drei individuelle Tipps, die Sie im Alltag leicht umsetzen können.

 

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Ernährung für Ihr Gehirn
In diesem Test überprüfe ich Ihr Ernährungsverhalten bzgl. der Unterstützung Ihrer mentalen und psychischen Gesundheit.
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